Welcher Wein passt zu welchem Käse?

Kulinarisches Speed-Dating: Gegensätze ziehen sich an, oder Gleiches gesellt sich zu Gleichem? Wie in einer Paarbeziehung können auch Wein und Käse entweder ergänzende Begleiter sein, oder sie besitzen gerade durch ihre Unterschiedlichkeit eine enorme Anziehungskraft.

 Ein würziger Blauschimmelkäse harmoniert vielleicht sehr gut mit einem edelsüßen Gewürztraminer und ein mild-sahniger Camembert zu einem filigranen Chardonnay – oder auch nicht. Pauschal lässt sich das nicht beantworten. Um herauszufinden, welcher Wein zu welchem Käse passt, finden regelmäßig im Weinhandelshaus von Melle in der Beckergrube 86 in Lübeck, Seminare und Events rund um das Thema Wein statt.

Ähnlich wie bei einem Speed-Dating treffen hier bei der kulinarischen Partnersuche in kurzer Zeit verschiedene Wein- und Käsesorten aufeinander, die sich vorher noch nicht begegnet sind. Beim Zusammentreffen kann sich dabei durchaus ein Dream-Team finden oder es kann ebenso im Desaster enden. Denn bei der Verkostung zeigt sich recht schnell, ob die Kombinationen Appetit auf mehr machen oder eher im Hals stecken bleiben. Entweder die Überraschung oder Enttäuschung ist groß – beides ist möglich und lässt sich nicht vorhersagen. Ob aus der vorgeschlagenen Wein-Käse-Konstellation dann Teamplayer oder Gegenspieler werden, hängt letztendlich auch vom eigenen Geschmack und der individuellen Wahrnehmung ab. Und die kann bekanntlich sehr unterschiedlich ausfallen.

Foto: Gudrun Krüger - Wein und Käse Seminar im Weinhandelshaus von Melle in Lübeck

Foto: Gudrun Krüger – Wein und Käse Seminar im Weinhandelshaus von Melle in Lübeck

Damit möglichst treffsicher der perfekte Wein zum passenden Käse gefunden wird, führen erfahrene Weinberater die Seminare im Weinhandelshaus von Melle durch. Seit Oktober 2011 unterstützt Silke Peust als erste Sommelière (der weiblichen Bezeichnung für Weinberaterin) in Lübeck das Team, um für die Genuss-Suchenden die richtigen Wein-Käse-Partner zu finden. Die 47-Jährige hat durch ihre Kochleidenschaft zu ihrem Traumberuf gefunden. Die Bezeichnung Sommelier ist bis heute nicht geschützt. Jedoch kommt man nur zu den Fachverkostungen, wenn man nachweislich mindestens acht Jahre im Weinfachhandel oder in der Gastronomie tätig war. Außerdem muss ein mehrwöchiges Praktikum in einem Weingut absolviert werden. Darüber hinaus sind regelmäßige Reisen in die Anbaugebiete und Besuche der Weingüter wichtig, um immer auf dem aktuellen Stand zu sein.

„Ich glaube, dass Wein und Champagner aus meinem Leben nicht so schnell wegzudenken sind“, erzählt Silke Peust. „Obwohl es mir so ergeht wie beim Singen: Die Töne, die gesungen sind, leben nur in den Menschen weiter, die sie hören. So ist es mit gutem Wein und gutem Essen auch. Wie oft haben wir gut gegessen oder einen besonderen Wein geschmeckt? Das gibt mir aber auch die Freiheit, immer wieder Neues zu kreieren und durch Übung zu verfeinern. Es genügt nicht, nur eine gute Nase zu haben. Als Sommelière koste ich vor und vermittle zwischen Wein und Weingenießer.“

Also die idealen Voraussetzungen, um auch weiterhin beim kulinarischen Speed-Dating die geeigneten Wein- und Käsesorten zu verkuppeln und den Feinschmeckern möglicherweise als Partner fürs Leben vorzuschlagen.

Weitere Informationen zu aktuellen Weinseminaren und Events im
Weinhandelshaus von Melle

 

Ich freue mich über Deinen Wortwechsel
Hier geht es zur Startseite

 

wortmitwirkung-neukundengewinnung-kundenbindung-werbetexter-Logo-Gudrun-Krüger

 

Wort mit Wirkung – präzise Konzepte – prägnante Texte